Geschichte

Zur Geschichte der Freimaurerei ist viel gesagt, geschrieben und noch mehr spekuliert worden. Und natürlich spielen dabei immer die arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem aber auch die hohen Priester des alten Ägyptens eine Rolle. Dies ist aber mit nichts zu belegen.

Fakt ist, das um 1600 die ersten Logen urkundlich erwähnt werden. Diese bildeten sich aus den Bauhütten des Mittelalters. In ihnen schlossen sich die Baumeister der überwiegend sakralen Bauten zusammen, um Ihr Wissen zu mehren und zu bewahren. Diese Baumeister waren die Intellektuellen ihrer Zeit. Sie sprachen mehrere Sprachen kannten sich in Physik und Mathematik aus und waren wahre Meister der Logistik und Organisation. Vor allem aber waren sie weltoffen, da sie überall in Europa unterwegs waren. Dies machte sie auch für andere Kreise der Gesellschaft wie den Adel und das entstehende Bürgertum interessant und so war es nur ein Frage der Zeit wann die ersten „nicht-Bauleute“ in die Logen aufgenommen wurden. Der freie Geist und die  Gleichheit aller aufgenommenen Mitglieder führten im 18 Jahrhundert zu einem regelrechten Boom und damit auch zu unterschiedlichen Strömungen innerhalb der Freimaurerei.